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Machst du dir Sorgen, weil deine Mutter oder dein Vater zu viel trinkt oder Drogen nimmt? Dass du dir Gedanken machst, ist total normal: Gedanken über ihre Gesundheit und Sicherheit. Gedanken darüber, was mit dir passieren könnte. Gedanken darüber, dass du dich manchmal für deine Eltern schämst, dass sie dich ohne Grund kritisieren, dass sie Versprechen nicht einhalten, dass sie betrunken Auto fahren ... und über die vielen anderen Sachen, die unberechenbar sind und dich verwirren. Du kannst das Trinken oder den Drogenkonsum deiner Eltern nicht stoppen, aber du kannst etwas unternehmen, damit es dir besser geht.

Jedes sechste Kind in Deutschland lebt in einer Familie, in der eine Person Alkohol missbraucht oder unter Alkoholismus leidet. Andere sind von der Drogenabhängigkeit eines Familienmitgliedes betroffen. Es wird geschätzt, dass 2,65 Millionen Kinder in ihrem Zuhause mit den Suchtproblemen ihrer Eltern zu tun haben.
Das sind Nele, Lars, Coco und Oliver. Ihre Eltern sind suchtkrank. Auf der Website www.traudich.nacoa.de kannst du miterleben, wie es in ihrem Leben zugeht und was ihnen hilft, mit der Sucht ihrer Eltern besser klar zu kommen. Trau dich und klick mal rein. Bei TRAU DICH! kriegst du jede Menge Infos.


Es ist wichtig, dass du dir Erwachsene suchst, denen du vertraust und die dir helfen können. Sprich mit einem Erwachsenen: vielleicht deinen Großeltern, Onkel, Tante, mit einer Lehrerin oder einem Lehrer, mit dem Schulsozialarbeiter, mit den Eltern deiner Freunde, mit deinem Arzt oder Nachbarn. Sprich mit Menschen, die dir zuhören und die dich unterstützen, mit dem Problem zu Hause klarzukommen.
Such dir eine Gruppe, die dich unterstützt. Bei Alateen oder den Jugendgruppen der Sucht-Selbsthilfeverbände kannst Du andere junge Leute treffen, die zu Hause die gleichen Probleme haben wie du. Um so eine Gruppe zu finden, geh im Internet auf die Website www.traudich.nacoa.de. Dort kannst du herausfinden, ob es in deiner Nähe eine solche Gruppe oder andere Angebote gibt.
Mach mit bei Gruppenaktivitäten in deiner Schule oder Nachbarschaft. So kommst du mit anderen Leuten zusammen, mit denen du Spaß haben, deine Fähigkeiten und Stärken erproben und neue Sachen lernen kannst.
Selbst wenn die suchtkranke Person keine Hilfe annimmt, kannst du trotzdem die Hilfe bekommen, die du brauchst, um dich besser zu fühlen und ein sicheres und schönes Leben zu haben.
Wenn du mit einer Vertrauensperson über das sprichst, was dir Sorgen macht, heißt das nicht, dass du gemein zu deinen Eltern bist. Achte darauf, dass deine Vertrauensperson ein Mensch ist, bei dem du dich sicher fühlst. Reden hilft. Du wirst merken, dass es dir bald besser gehen wird.


Viele Jugendliche leben wie du mit Verwirrung und Chaos, die Alkoholismus und Drogensucht in Familien anrichten. Du verdienst Hilfe. Hol sie dir!
Bei TRAU DICH! kannst du lernen was Sucht mit einem Elch gemeinsam hat. Hier erfährst du, was es bedeutet, suchtkrank zu sein und wie du dich vor den Auswirkungen der Sucht eines anderen Menschen schützen kannst. Und es wartet schon ein Brief von einem Freund auf dich … Klick rein bei TRAU DICH!