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CARE unter den Top Ten internationaler Nichtregierungsorganisationen
Liebe CARE-Freunde,
der internationale Verbund von CARE wurde vom Magazin „The Global Journal“ auf Platz sieben der weltweit einhundert besten Nichtregierungsorganisationen gekürt.

„Diese Auszeichnung ist ein großes Lob für all unsere über 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, freut sich Karin Kortmann, stellvertretende Generalsekretärin von CARE Deutschland-Luxemburg. „CARE steht für Hilfe aus einer Hand. Wir sind meistens schon vor Ort, wenn Krisen und Katastrophen ausbrechen.“ So könne man zunächst schnell Nothilfe leisten, würde dann aber weiterhin vor Ort bleiben, um die Ursachen der Armut in Zusammenarbeit mit den Gemeinden zu bekämpfen, betont Kortmann.
In der Begründung des „Global Journal“ für die hervorragende Platzierung von CARE wird vor allem die weltweite Verankerung der Hilfsorganisation und ihre über 65-jährige Expertise in der Nothilfe und Armutsbekämpfung herausgestellt. CARE würde Projekte nicht schablonenhaft auf verschiedene Länder übertragen, sondern nutze lokales Wissen, um die Wurzeln von Armut zu bekämpfen. Über 95 Prozent der Mitarbeiter von CARE sind einheimische Kräfte, die langfristig vor Ort tätig sind und die Gemeinden dabei schulen, sich selbst zu versorgen.
CARE setzt sich mit mehr als 11.000 Mitarbeitern in über 80 Ländern gegen Not, Armut und Ausgrenzung ein. Zu den CARE-Mitgliedern zählt auch CARE Deutschland-Luxemburg mit Hauptsitz in Bonn. Im vergangenen Jahr hat CARE weltweit 1.015 Projekte umgesetzt und damit mehr als 122 Millionen Menschen erreicht.
Die komplette Liste der Rankings von „The Global Journal“ findet sich HIER!
Herzliche Grüße
Euer CARE-Team
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Äthiopien: Kraft für neue Träume
Ame Ibro hat einen Traum. Es ist ein Traum, dessen Verwirklichung er in den vergangenen drei Jahren einen großen Schritt näher gekommen ist. Er möchte seiner Familie und der Dorfgemeinschaft den Luxus von sauberem Wasser und fließendem Strom ermöglichen.
Der äthiopische Farmer lebt mit seiner Ehefrau und den fünf gemeinsamen Kindern in der Provinz West Hararghe. In diesem Teil des Landes fällt selten Regen und die Bewohner haben seit Jahren mit anhaltenden Dürreperioden zu kämpfen.
Drei Jahre ist es her, dass CARE erstmals in Ames Heimat im kleinen Dorf Medichro über die Möglichkeiten des Product Safety Net Programms aufklärte. Seit dieser Zeit ist er nicht nur einer Gruppe zur Produktion von Saatgut sondern auch einer Kleinspargruppe beigetreten. Jede Woche stellen Ame und die anderen Mitglieder zehn Birr – das sind umgerechnet 40 Cent - für ihre Gruppe bereit. Damit können sie etwa Maßnahmen zur Steigerung ihres Ernteeinkommens finanzieren, das sie später samt Zinsen zurückzahlen. Jedes Mitglied der Gruppe stellt zusätzlich auch Saatgut bereit, welches in der nächsten Saatzeit ebenfalls gegen Zinsen verliehen werden kann.
Sein Engagement in der Gruppe hat zu einem beträchtlichen Anstieg seiner Einkünfte geführt. Heute, so scheint es, ist eine sichere Zukunft für seine Familie kein unerreichbarer Traum mehr. Ame liegt es sehr am Herzen, dass die gesamte Gemeinde von den Vorteilen der Projekte profitiert. Er hat eine große Vision für ihre gemeinsame Zukunft. Mit seiner Spargruppe will er dem Dorf dauerhaften Zugang zu Elektrizität verschaffen. Außerdem setzen sie sich für eine bessere Wasserversorgung ein. „All diesen Fortschritt kann ich nur bewirken, weil CARE mir das nötige Fachwissen dazu vermittelt hat. Das Projekt hat all unsere Erwartungen übertroffen. Jetzt ist es unsere Pflicht, genau so weiterzumachen, um noch mehr zu erreichen.“
Hier könnt Ihr mehr über das Projekt erfahren!
Haiti: "Gemeinsam kleine Schritte gehen"
Liebe CARE-Fans, 
Liebe CARE-Freunde,
Schon der 8. Dezember und Ihr habt noch keine Geschenke? Kein Problem. Warum macht Ihr Euren Freunden nicht einfach eine tierische Freude? Mit einer Ziege, einer Sau mit Ferkeln oder einer Milchkuh? Keine Sorge, Ihr braucht beim Transport nicht um den Rücksitz Eures Autos zu bangen. Wir wissen etwas Besseres: den CARE Spendenshop.
„Willst Du froh und glücklich leben, laß kein Ehrenamt dir geben“ – Dass Wilhelm Busch hier Unrecht hatte, stellten in diesem Jahr mehrere Hundert Freiwillige für CARE unter Beweis. Bei rund 60 verschiedenen Aktionen haben Frauen und Männer in ganz Deutschland sich für CARE engagiert: Sie haben Zumba für Japan getanzt, sind 3.000 Kilometer für Ostafrika mit dem Fahrrad den Jakobsweg gefahren oder haben Kickerturniere organisiert. Mehr als 160.000 Euro wurden durch diese Aktionen im letzten Jahr gesammelt.
Der Inder Ashok Bharti erhielt den CARE - Millenniumspreis. Er gründete die Organisation NACDOR und gibt mehr als 200 Millionen Indern der untersten Kaste endlich auch national eine Stimme. Ein grandioser Einsatz! 
Südostasien unter Wasser: Leben im Mekong Deltaunsere CARE-Kollegin und Nothilfekoordinatorin Lara Franzen von CARE-International Vietnam ist unterwegs in den überfluteten Gebieten des Landes und berichtet eindrucksvoll über ihre Erfahrungen, hautnah an der schlimmsten Flut seit 50 Jahren:
Eingeengt in einem Kanu werde ich vorsichtig durch das Schilfrohr im Mekong-Delta im Südwesten Vietnams gerudert. Mir wird erzählt, dass sechs Meter unter der Wasseroberfläche Reisfelder waren. Felder, die vor nur einem Monat Hoffnung auf eine großartige Ernte machten, und mit ihr die Möglichkeit der Existenzsicherung und damit ein Weg aus der extremen Armut. Die grotesken Anblicke um mich herum stechen sehr ins Auge: die Spitzen der von Reet gedeckten Häusern, versunkene Grabsteine von Friedhöfen und Hochspannungsleitungen, an denen wir auf Augenhöhe vorbeiziehen.
Ich war nicht vorbereitet auf die enorme Anzahl der Familien, die durch die Wassermassen von jeglicher Zivilisation getrennt sind. Als wir an ihnen vorbei fahren, begrüßt uns eine Großfamilie mit einem Lächeln. Unverwüstlich und anpassungsfähig finden sie Zufriedenheit mit dem, was zurückgeblieben ist von ihrer normalen Routine: Wäsche waschen in den Fluten und fischende Kinder auf den Dächern ihrer Häuser.
Wir fahren buchstäblich in den Vorhof eines Holzhauses und finden zwei Frauen, beide sind Mitte dreißig, und fünf Kinder, die sich offensichtlich langweilen. Der dortige Gemeinderat hat alle Schulen geschlossen um Kinder vor dem Ertrinken auf dem Schulweg in den unsicheren und unberechenbaren Fluten zu bewahren. Wir quetschen uns in den einen Raum des Hauses. Ein dreijähriger Junge schläft tief und fest in einer Hängematte, seine Wangen sind gerötet und seine Mutter erzählt uns, dass er an Durchfall leidet. Mit keiner Latrine und keinem trockenen Land in Reichweite sind die Fluten für diese Familie die einzige Möglichkeit, ihr Geschäft zu verrichten. Ich frage, woher sie ihr Trinkwasser bekommen, und die Mutter zeigt auf die Fluten neben uns.
Alle Eindrücke und Bilder von Lara findet Ihr hier:
http://blog.care.de/suedostasien-unter-wasser/
P.S. Kennt Ihr schon unsere aktuellen Weihnachtsbanner? Schaltet sie jetzt auf eurer Homepage. Wenn jeder mithilft, können wir noch mehr Menschen in Not und Armut erreichen! http://www.care.de/internet-banner.html
Nure Seido ist zu stolz, um Almosen anzunehmen. Er ist überzeugt davon, dass er die Dürre überstehen wird, die seine kleine Farm im Osten Äthiopiens verwüstet hat. Seine Familie ist momentan auf die Nahrungsmittelverteilung von CARE angewiesen. Doch Nure Seido will, dass das kein Dauerzustand bleibt.