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Hallo Du da draußen!

"Wozu dieses Edelprofil?", fragst du dich vielleicht?
Je besser du über wichtige Dinge in deinem Leben Bescheid weißt, desto besser kannst du zwischen den vielen verschiedenen Möglichkeiten 
 wählen - und deine Zukunft selbst in die Hand nehmen. Schau' dich um, dir stehen viele Möglichkeiten offen, du musst nur wissen, welche!

Dein Team von Jugend + Bildung

PS: Deine Meinung zählt bei uns. Schreib uns, was Dir für deine Zukunft wichtig ist! redaktion@jugend-und-bildung.de


Dort, wo der Pfeffer wächst – Botanische Gärten als außerschulische Lernorte

Sicher kennst du Redensarten wie „Der zittert ja wie Espenlaub“ oder „Geh dahin, wo der Pfeffer wächst“. Aber was genau ist Espenlaub? Wo kommt Pfeffer eigentlich her und warum schmeckt er für dich scharf? Klar, Antworten auf diese und andere Fragen bekommst du in Fächern wie Biologie, Chemie und Erdkunde. Genauso informativ und lehrreich, aber weitaus abwechslungsreicher ist jedoch ein Rundgang durch einen Botanischen Garten in deiner Nähe.

Quelle Foto: fotolia.com, photocreo

Quelle Foto: fotolia.com, photocreo

Botanische Gärten bieten sich zu jeder Jahreszeit, ganz besonders jetzt im Frühsommer, super als außerschulische Lernorte an. Dort kannst du Spannendes und Ungewöhnliches über zahlreiche einheimische und tropische Pflanzen sowie deren Lebensraum und Nutzung erfahren. Finde doch in deinem Botanischen Garten vor Ort heraus, warum die Banane krumm ist, ob ein Venusschuh wirklich zum Anziehen ist oder was der Unterschied zwischen grünen, schwarzen, roten und weißen Pfefferkörnern ist.

Welche Sprichwörter und Redensarten, die etwas mit Pflanzen zu tun haben, kennst du? Poste deinen Vorschlag bis zum 15. Juni 2012 an unserer Pinnwand. Die besten fünf Sprüche erhalten eine Dose Botanik zum Selberziehen. Wir freuen uns auf eure Zusendungen.


Weltweit werden pro Jahr rund 200.000 Tonnen Pfeffer produziert. Die wichtigsten Anbauländer sind dabei Brasilien, Indien, Indonesien, Malaysia und Vietnam. Diese Länder sind auf der Karte farbig markiert.


Im Jahr 2010 gab es nach Angaben des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung im Vergleich zum Jahr 2009 weltweit weniger Kriege. Allerdings hat die Zahl der gewaltsamen Konflikte zugenommen. Insgesamt fanden weltweit 126 bewaffnete Krisen und 28 hochgewaltsame Auseinandersetzungen statt. Auslöser sind zum Beispiel Armut und Hunger, soziale Ungleichheit oder die Missachtung der Menschenrechte.

Ein einzelner Staat schafft es auf Dauer nicht, allein dagegen anzukämpfen. Deshalb forschen Wissenschaftler, engagieren sich staatliche und nichtstaatliche Hilfsorganisationen, verhandeln Politiker überall auf der Welt für mehr Frieden und Sicherheit.

Aktuelle Krisenherde

Auf dem Schulportal www.frieden-und-sicherheit.de findest du eine Krisenkarte, auf der du dich über aktuelle Konflikte weltweit informieren kannst.

Somalia ist eines der Beispiele auf dieser Karte. Das Land am Horn von Afrika wird von fünf großen Clans beherrscht und befindet sich seit 1991 im Bürgerkrieg. Diese instabile politische Situation hat dazu beigetragen, dass Infrastruktur und Wirtschaft des Landes am Boden liegen. Eine Dürreperiode im Jahr 2011 verschlechterte die Versorgungslage der Menschen und löste große Flüchtlingsströme aus. Für die Vereinten Nationen ist es schwierig Hilfe zu leisten, da radikale Milizen oft versuchen, die Einsätze zu verhindern.

interaktive Krisenkarte starten

Krisenkarte


 

Bist du bereit für die Berufswelt? Mit dem Ausbildungsstart tun sich viele Fragen auf. Angefangen beim Sozialversicherungsausweis über die Lohnsteuerkarte bis hin zum Gehaltskonto – worum kümmert sich der Arbeitgeber, um was muss ich mich selbst kümmern?

Darum muss man sich selbst kümmern 

  • Ab 2012 werden alle Daten, die früher auf einer Lohnsteuerkarte eingetragen wurden, elektronisch erfasst. Wer 2011 eine Ausbildung beginnt, muss dem Arbeitgeber nur seine Identifikationsnummer (Steuer-ID), Geburtsdatum und Religionszugehörigkeit nennen.
  • Bescheinigung vom Arzt einholen, sofern man nicht volljährig ist; den Berechtigungsschein für eine kostenlose ärztliche Untersuchung bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung beantragen
  • eine Krankenkasse aussuchen, Angebote vergleichen; damit fällt auch die Entscheidung für eine Pflegekasse _Gehaltsgirokonto bei einer Bank oder Sparkasse einrichten
  • sich über die Rechte und Pflichten von Auszubildenden informieren  
  • sich über staatliche Fördermöglichkeiten informieren und gegebenenfalls einen Antrag stellen (Meister-BAföG, Wohngeld, Mobilitätshilfen)
  •  Arbeitgeber nach vermögenswirksamen Leistungen fragen

Darum kümmert sich der Arbeitgeber 

  • Der Sozialversicherungsausweis wird automatisch nach Anmeldung durch den Arbeitgeber per Post zugestellt. Die persönliche Sozialversicherungsnummer (SV-Nummer) behält man sein ganzes Leben.
  • Wenn Lohnsteuer anfällt, führt der Ausbildungsbetrieb diese an das Finanzamt ab, ebenso den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer.
  • Der Arbeitgeber meldet seine Arbeitnehmer und Auszubildenden bei der Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung an. Die Beiträge für die Sozialversicherung werden automatisch vom Gehalt abgezogen.
  • Ausbilder/-in stellen; Ausbildungsinhalte festlegen und überprüfen
  • Arbeitgeber stellen Ansprechperson (zum Beispiel Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV), Betriebsrat, Gleichstellungsbeauftragte)
  • den Auszubildenden in die Sicherheitsvorschriften des Betriebs einweisen

 

Weitere Infos rund um deinen Ausbildungsstart findest du in der aktuellen Ausgabe „Sozialpolitik“

 

 

Für einige von euch hat das Ausbildungsjahr schon begonnen, andere bewerben sich gerade erst und fangen nächstes Jahr eine Ausbildung an. Es ist schon schwer genug, den richtigen Ausbildungsberuf zu finden. Wenn ihr dann aber euren „Traumausbildungsplatz“ gefunden habt, gibt es Rechte und Pflichten, die ihr als Azubis kennen solltet.


Quelle: http://www.punchstock.com/asset_images/dv1119048

Die Top 5 deiner Rechte: 

  1. Dein Ausbildungsbetrieb muss die vorgeschriebene Zeit (in der Regel drei Jahre) einhalten.
  2. Als Auszubildender kann dich keiner dazu zwingen ausbildungsfremde Tätigkeiten ausführen. Beispiele für solche Aufgaben? Hilfsarbeiten, wie im Büro Kaffee kochen oder dem Vorarbeiter das Frühstück holen, gehören nicht zu deinem Aufgabenbereich.
  3. Du hast ein Anrecht auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag. Weder du noch dein Arbeitgeber können dann abstreiten, was vereinbart wurde.
  4. Dein Arbeitgeber muss dir bei Beendigung der Ausbildung ein Zeugnis ausstellen. Es enthält keine Noten, sondern beschreibt deine Tätigkeiten und wie du sie ausgeführt hast.
  5. Dein Arbeitgeber bietet dir eine angemessene Vergütung und kostenlose Ausbildungsmittel, das sind zum Beispiel Werkzeuge, Rohstoffe oder Fachbücher.

Die Top 5 deiner Pflichten:

  1. Lern-, Sorgfalts- und Weisungspflicht: Du musst dich bemühen Inhalte der Ausbildung zu lernen. Die dir übertragenen Aufgaben musst du sorgfältig und fristgerecht erfüllen. Du musst den Weisungen deines Ausbilders im Rahmen deiner Tätigkeit folgen.
  2. Ausbildung bedeutet nicht nur Arbeit im Betrieb, sondern auch Unterricht in einer Berufsschule. Egal welche wichtigen Arbeiten du im Betrieb zu erledigen hättest, dein Berufsschulunterricht geht vor.
  3. Du musst mit dem Inventar deines Ausbildungsbetriebs sorgsam umgehen.
  4. Wenn du mal krank wirst, musst du das direkt deinem Arbeitgeber melden und eine Krankmeldung des Arztes vorlegen.
  5. Du darfst keine Firmengeheimnisse weitergeben.

 

Noch ein Tipp zum Schluss:

Sollte sich dein Arbeitgeber nicht an die Spielregeln halten, dann spreche erst einmal deinen Vorgesetzten darauf an. Zeigt er sich nicht einsichtig, kannst du dich an die Jugend- und Auszubildendenvertretung direkt in deinem Betrieb (ab 5 Azubis) oder an eine gewerkschaftliche Jugendorganisation wenden.

Natürlich hast du im Berufsleben noch mehr Rechte und Pflichten. Das waren jetzt erst mal die wichtigsten.

Weitere Infos findest du hier:

Arbeitsagentur

DGB-Jugend

Azubi und Azubine



 

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